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Logo - Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns

INF Project – CRC 1218

Kontakt
Susanne Vorhagen (Dr. rer. nat.) Projektkoordinatorin/ Data Steward
Projekt Status
laufend
Startdatum
March 9, 2026

Beschreibung

Mitochondrien sind wichtige Zellorganellen, die vor allem für ihre Funktion bei der zellulären Energiehomöostase bekannt sind. Die Forschung der letzten zwei Jahrzehnte hat jedoch eine unerwartete Komplexität der Mitochondrien und die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Mitochondrien und ihrer zellulären Umgebung ans Licht gebracht. Mitochondrien gelten heute als dynamische und plastische Organellen, die in ein komplexes Netz von zellulären Signalkaskaden eingebunden sind. Sie reagieren auf Veränderungen in der Zellphysiologie, geben aber auch von sich aus Signale, die das Schicksal und die Funktion der Zelle bestimmen. Diese komplexen und bidirektionalen Interaktionen der Mitochondrien mit der Zelle machen es auch notwendig, die Ansicht über die Rolle der Mitochondrien bei Krankheiten zu revidieren. Der SFB wird die Herausforderung der mitochondrialen Komplexität mit neuartigen interdisziplinären und kollaborativen Ansätzen angehen. Die geplanten Projekte im Forschungsbereich A werden untersuchen, wie sich die mitochondriale Funktion an veränderte physiologische Anforderungen anpasst, wobei der Schwerpunkt auf mitochondrialer Plastizität und der regulatorischen Rolle der mitochondrialen Dynamik bei der Erhaltung der funktionellen Integrität von Mitochondrien und der Zelle liegt. Die Arbeiten im Forschungsbereich B untersuchen die Rolle der mitochondrialen Signalübertragung unter verschiedenen Stressbedingungen und bei Krankheiten. Zusammengenommen werden die geplanten Experimente im CRC unser Verständnis dafür fördern, wie Mitochondrien die Zellfunktion regulieren, und somit neue Erkenntnisse über die Zelltypspezifität mitochondrialer Erkrankungen liefern.

Kollaborationspartner

Max Planck Institut für Biologie des Alterns Mehr erfahren

Dieses Projekt wird unterstützt von

Funded by DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft - German Research Foundation